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Wie MaskRadar geboren wurde - fast wie im Märchen

Kaum waren die Kontaktbeschränkungen da, zogen auch wir in unsere Home-Offices. Wir, das ist ein völlig gemischtes Team aus Familie, Freunden, Kollegen, ehemaligen Kollegen und Leuten, die im Laufe der Zeit dazugestoßen sind, weil sie die Idee von MaskRadar gut finden. Inzwischen haben mehr als 35 Menschen mehr oder weniger intensiv mitgearbeitet oder auch nur ab und zu mal mit Tipps und Infos weitergeholfen.
Ein wenig erinnert die Gründungsstory an ein Märchen:
 

Es war einmal...
...ein Geschwisterpaar. Rosa leitet Vertriebstraining und -prozesse bei einer Amazon-Tochter. Ihr Bruder Anton ist Informatiker und hat sich von 2010 bis 2012 als Start-up-Gründer versucht. Damals startete er ein Schnäppchen-Portal namens "Spar-Radar", auf dem Nutzer die Sonderangebote einstellen konnten, die sie zum Beispiel in ihrer Nachbarschaft fanden. So richtig zum Fliegen kam die Idee nicht, und so ist Spar-Radar Ende 2012 still und leise eingeschlafen.

Dann kam die böse Hexe namens Corona in unser aller Leben.
Sie verbreitete Angst und Schrecken, stiftete viel Verwirrung, sperrte uns in die Wohnungen ein. Doch sie konnte nicht verhindern, dass wir uns weiter treffen - wenn auch digital.

Angesichts der Erfahrungen in China und anderen asiatischen Ländern, dass Gesichtsmasken sinnvoll sind, um diese Corona-Hexe wieder zu vertreiben, hatte Anton eine Idee: Wie wäre es, die alte Software-Plattform von Spar-Radar wiederzubeleben und diesmal einem guten Zweck zu dienen: Jeder soll eine Maske finden, der eine haben will. Denn schon Mitte März war uns klar, dass die Maskenproduktion bald an vielen Orten beginnen würde. Große Hersteller sind zu weit weg und mit dem weltweiten Boom der Nachfrage von ihren Kapazitäten her schlichtweg überfordert. So war uns klar, dass vor allem viele kleine Produzenten und Familienbetriebe dieses Thema besetzen werden - genau wie wir es jetzt sehen. Die Herausforderung für den Einzelnen: Wie erfährt er, wo es welche gibt?

Anton erzählte Rosa davon, Rosa kontaktierte gleich ein paar Leute aus ihrem Netzwerk - und innerhalb einer Nacht war klar, dass die Idee zu gut ist, um sie als Schnapsidee abzutun... An Tag vier waren bereits fast 20 Leute involviert und das Projekt nahm Formen an.

Dann kamen so coole Gelegenheiten wie beispielsweise der 72-Stunden-Hackathon CodeVSCovid19, zu dem wir MaskRadar anmeldeten und der nicht nur viel Spaß gemacht, sondern auch erstaunliche Ergebnisse gebracht hat. Am Ende fehlte uns "nur" noch ein Frontend...

... und heute - Tag 14 nach den ersten Gesprächen - sind fast 40 Leute für MaskRadar aktiv, haben Spaß dabei, als kreatives Ganzes zu arbeiten, wo Team nicht für "Toll, ein anderer macht's" steht, der Launch von Webseite und App kommt in Sichtweite und motiviert noch mehr...

Trinken wir also einen auf ein modernes Märchen - möge es wahr werden und vielen Menschen nützen!







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